Kardiologische Praxis
Dr. med. univ. Wolfgang Jungmair

Praxisbesuch

Praxisbesuch

Wenn Sie sich in unserer Sprechstunde vorstellen, bitten wir Sie, falls vorhanden, folgende Unterlagen mitzubringen:
  • Ihre Versicherungskarte (Chip-Karte), die wir für das Einlesen Ihrer persönlichen Daten in unser Praxis-Computersystem benötigen
  • Bei jedem Besuch eine Liste der von Ihnen regelmäßig eingenommenen Medikamente (Name, Dosierung). Die Kenntnis Ihrer Medikation ist Voraussetzung für weitere Therapieempfehlungen
  • Befundberichte früherer Arztbesuche und Klinikaufenthalte, soweit sie für eine kardiologische Untersuchung und Behandlung wichtig sein könnten z.B. von Herzkatheteruntersuchungen oder Herzoperationen (vielleicht können Sie Ihren Hausarzt um eine entsprechende Kopie bitten). Auch aktuelle Laborbefunde (vor allem Cholesterinwerte) sind für eine Beurteilung Ihres Gesundheitszustandes wichtig
  • Marcumar-Ausweis, Schrittmacher-Ausweis
Eine Überweisung von Ihrem Hausarzt/Hausärztin ist nicht Voraussetzung für eine Behandlung beim Facharzt. Um jedoch eine optimale ärztliche Behandlung zu erhalten, ist die Einbindung des Hausarztes sehr zu empfehlen. Mit einem solchen Überweisungsscheins erhält Ihr Hausarzt/Hausärztin einen fachärztlichen Befundbreicht, was für die weitere ärztliche Betreung sehr nützlich sein kann.

Günstig ist bequeme Kleidung. Es kann sein, dass Sie sich wiederholt aus- und anziehen müssen, damit kardiologische Untersuchungen (Ruhe-EKG, Herzultraschall, Belastungs-EKG) durchgeführt werden können.

Insbesondere bei Ihrem ersten Besuch in unserer Praxis werden Sie gebeten einen Fragebogen auszufüllen. Dieser Fragebogen erfasst den Grund Ihrer Vorstellung, Ihre Beschwerden, frühere bzw. bekannte Herzerkrankungen, Ihre derzeitige Medikation mit Medikamenteneinnahme und Dosierung und die Frage nach Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Nach Ausfüllen des Patientenfragebogens wird grundsätzlich bei jedem Erstbesuch ein Ruhe-EKG angefertigt und Blutdruck gemessen, außer bei jenen Patienten, die u.a. wegen eines Belastungs-EKG`s zu uns kommen. Wichtig ist die simultane Blutdruckmessung (es sollte immer nur am Arm mit dem höheren Blutdruck gemessen werden!) an beiden Oberarmen, auf Wunsch die simultane Messung an beiden Armen und Beine um eine Durchblutungsstörung der Beine auszuschließen.

Nach einer eingehenden Erhebung Ihrer Anamnese erfolgt die Durchführung einer Herzultraschalluntersuchung. Weitere Untersuchungen z.B. ein Belastungs-EKG im Sitzen sind abhängig von den erhobenen Befunden, der Vorgeschichte und der Beschwerden.

Für weitere Untersuchungen wie z.B. ein Langzeit-EKG, Langzeitblutdruckmessung, Herzkatheteruntersuchung, Kardio-MRT oder Kardio-CT etc. müssen weitere Termine vereinbart werden.

In bestimmten Fällen werden Sie zu Kontrolluntersuchungen bestellt, um den Verlauf Ihrer Beschwerden bzw. die Wirkungen von verordneten Medikamenten beurteilen zu können.

Eine enge Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt ist Voraussetzung, um für Sie eine optimale Behandlung zu erreichen.
Die Diagnose von Herz- Kreislauferkrankungen umfasst das Erkennen von Durchblutungsstörungen, der Herzmuskel- und Herzklappenfunktion und Herzryhthmusstörungen, sowie die Definition von kardiovaskulären Riskofaktoren (Bluthochdruck, Fettstoffwechslestörungen, Zuckerkrankheit, Lebensgewohnheiten). Unsere Leistungen bieten für Sie individuell eine Diagnosemöglichkeit.
Die Therapie von Herz-Kreislauferkrankungen umfasst neben einem gesunden Lebensstil, medikamentöse, interventionelle und chirurgische Maßnahmen.

Unter einem gesunden Lebenstil versteht man eine kalorienangepasste (mediterane) Kost regelmäßige körperliche Aktivitäten, konsequenter Nikotinverzicht, sowie so weit möglich Vermeidung von Stress und Ãrger. Die weltweit durchgeführte INTERHEART-Studie hat 9 beeinflussbare Faktoren erkannt, die zu 90% für die Ursache eines Herzinafrkt verantwortlich sind.

Die medikamentöse Therapie hat das Ziel Beschwerden akut zu lindern und in weiterer Folge den Verlauf einer Herzerkrankung mit Vermeidung von schwerwiegenden Komplikationen günstig zu beeinflussen. Interventionelle Einfriffe mit einem Herzkatheter und Operationen am Herzen durch den Herzchirurgen sind effektive therapeutische Maßnahmen, insbesondere, wenn Medikamente nicht ausreichen.